Sonntag, 17. August 2014

Das Leben.

Sally und tiefgründige Texte.
[schallendes Gelächter]

Ein Thema bringt mich jedoch oft zum Nachdenken.
Der Tod.

Der Tod ist unfair.
Er kommt still und unverhofft.
Oder er kommt erst nach langem warten einer schweren Krankheit.
Aber warum ?

Kürzlich erhielt ich die Nachricht das eine Freundin Krebs hat.Mit 15 Jahren.
Das ist unfair.
Mit 15 ist niemand bereit zum Sterben, geschweige denn mit solch einer Diagnose zu leben.
Doch was können wir tun ?
Nichts.
Wir können nur warten und hoffen das wir auf dieser Erde noch Zeit zum Leben haben.

Das Leben ist wie eine Blume.
Es wächst und wächst, doch irgendwann welkt es, ohne das wir etwas tun können.



Für A.

1 Kommentar:

  1. Traurige Gedanken die Du da hast. Und ja, mit dem Tod konfrontiert werden ist immer schlimm, denn es erinnert einen daran, dass man auch irgendwann mal an der Reihe ist.

    Krebs ist schlimm. Meine Mutter ist an Krebs gestorben und es war nicht schön. Die Diagnose erhielt ich an meinem Geburtstag, der Arzt meinte noch maximal ein halbes Jahr und dann wurden doch 38 Monate des Leidens daraus. Wünsche ich keinem, weder als Patienten noch als Freund oder Angehörigen das durchzumachen, denn es belastet.

    Auf der anderen Seite kann man Krebs auch überleben. Meine Frau hat das (bis jetzt wenigstens) geschafft, die Diagnose muss nicht zwangsweise bedeuten dasss jemand bald sterben muss. Ich wünsche Deiner Freundin von ganzem Herzen alles Gute und dass sie den Kampf gegen diese Scheiß-Krankheit gewinnt. Wenn man es früh genug erkennt kann man es schaffen.

    In meiner Twitter-Timeline habe ich auch zwei Krebspatienten. Die eine ist @Heikeschmidt die trotz Krebs nun schwanger ist und ihr Kind erwartet. Und jetzt am Wochenende hat sich @Doktor_FreakOut als Krebspatient geoutet und ein zweites, sehr nachdenkliches und lesenswertes Blog angefangen. Und er hat den Mem #dumusstkaempfen initiiert.

    Es ist auch nicht so, dass man "nichts" tun kann. Du kannst Deiner Freundin moralische Unterstützung geben, ihr bei ihrem Kampf gegen die Krankheit beistehen. Was jetzt kommt mag vielleicht ein wenig esoterisch klingen, aber ich bin der Meinung, dass Heilung nicht nur eine Sache von Medizin ist sondern eben auch eine Sache der inneren Einstellung des Patienten. Wer sich selbst aufgibt hat den Kampf verloren, wer kämpft und leben will, der kann den Kampf auch gewinnen. Aber um diesen Lebenswillen aufzubauen braucht man sozusagen "Anker" im Leben, also Leute die einem zeigen dass man ihnen wichtig ist und nicht gleichgültig. Du hast das ja im Prinzip schon mit diesem Posting gezeigt und das finde ich sehr schön von Dir.

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